Mit der Förderbekanntmachung Defence.Tech.NRW unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der EU im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021–2027 gezielt Innovationen im Bereich Verteidigungstechnologien und Dual-Use-Anwendungen. Vor dem Hintergrund einer veränderten globalen Sicherheitslage sollen technologische Schlüsselkompetenzen gestärkt, kritische Abhängigkeiten reduziert und Lücken in europäischen Wertschöpfungsketten geschlossen werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der engen Verzahnung ziviler und militärischer anwendungsnaher Forschung und Entwicklung.
Welche Technologien stehen im Fokus?
Chancen auf Defence.Tech.NRW Förderung hat Projekte, die sich mit folgenden Technologien beschäftigen:
- Autonome Systeme, etwa Drohnen oder autonome Fahrzeuge für zivile und militärische Anwendungen;
- Künstliche Intelligenz und vernetzte Führungs-, Aufklärungs- und Informationssysteme;
- Cybersicherheit und Resilienz vernetzter IT-Systeme, einschließlich der Abwehr hybrider Bedrohungen;
- Fortschrittliche Sensorik und Elektronik für Überwachung, Aufklärung und Sicherheit;
- Sicherheit kritischer Infrastrukturen, insbesondere Energie- und Wasserversorgung sowie entsprechende Netze;
- usw.
Achtung: Grundlagenforschung wird nicht gefördert. Die Projekte müssen sich Forschung und Entwicklung, Technologietransfer und Validierung oder Infrastruktur und Ausstattung zuordnen lassen.
Wer kann gefördert werden?
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben mit mindestens zwei Partnern. Mindestens ein Partner muss ein KMU aus NRW sein. Große Unternehmen können sich an Projekten beteiligen, bekommen aber keine Förderung.
Förderkonditionen und Antragstellung
Die Förderquoten von Defence.Tech.NRW betragen bis zu 80 % für kleine Unternehmen und bis zu 75 % für mittlere Unternehmen der zuwendungsfähigen Ausgaben. Das Antragsverfahren ist einstufig. Die Einreichungsfrist für die erste Runde endet am 30. April 2026, die maximale Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.
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