Mit einer neuen Förderrichtlinie unterstützt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) jetzt gezielt Projekte zur Entwicklung disruptiver Ansätze für die nächste Generation medizinischer Sensorik. Ziel ist es, innovative Sensoren und Sensorsysteme zu entwickeln, die neue Möglichkeiten für Diagnostik, Therapie und Nachsorge eröffnen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Medizintechnik stärken.
Welche Technologien stehen im Fokus?
Gefördert werden Projekte, die sich auf innovative und potenziell disruptive medizinische Sensorik konzentrieren, z.B.:
- Biokompatible und bioresorbierbare Materialien für Sensoren
- Energieautarke und multimodale Sensorsysteme
- Miniaturisierte Sensorik für patientenschonende Anwendungen
- Integration von Sensorik mit Edge-KI und medizintechnischen Geräten
- Neue Messverfahren zur Identifikation klinisch relevanter Biomarker
- Prozedurale Innovationen zur Kostenreduktion oder Skalierbarkeit
Achtung: Grundlagenforschung ohne konkrete Anwendungsperspektive wird nicht gefördert. Die Projekte müssen über eine nachweisbare Innovationshöhe und eine realistische Marktperspektive verfügen, inklusive Berücksichtigung regulatorischer Anforderungen (z.B. EU-Medizinprodukteverordnung MDR).
Wer kann gefördert werden?
Antragsberechtigt sind unter anderem:
- Unternehmen (kleine, mittlere und große Unternehmen)
- Startups
- Hochschulen und Forschungszentren
Gefördert werden sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte. Interdisziplinäre Teams mit komplementärer Expertise werden ausdrücklich begrüßt.
Förderkonditionen und Antragstellung
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss für Projektlaufzeiten von bis zu 36 Monaten. Frist für die Einreichung der Projektskizzen: 27.04.26.
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