Die Antragsrunde 2026 der Zukunft Bau Forschungsförderung läuft. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die konkrete Impulse für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Bauwesen setzen.
Im Fokus stehen anwendungsorientierte Vorhaben, die Lösungen für zentrale Herausforderungen der Baubranche entwickeln: Klimaneutralität bis 2045, Ressourcenschonung, bezahlbarer Wohnraum sowie effizientere Bau-, Planungs- und Sanierungsprozesse.
Was wird gefördert?
Die Förderung richtet sich an Vorhaben mit klarem Schwerpunkt im Hochbau. Unterstützt werden Projekte, die mit neuen Strategien, Konzepten, Verfahren oder Technologien einen relevanten Beitrag zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Bauwesens leisten.
Dabei zählt nicht allein die wissenschaftliche Qualität. Entscheidend ist auch, dass die Forschungsergebnisse in der Praxis anwendbar sind. Der Transfer in die Baupraxis ist deshalb ein zentrales Element jedes geförderten Projekts.
Förderschwerpunkte 2026
Zukunft Bau ist grundsätzlich themenoffen. Für die Antragsrunde 2026 wurden jedoch zwei Schwerpunkte definiert, die im besonderen Fokus stehen.
Prozess-, kosten- und qualitätsoptimiertes Bauen und Sanieren
Gesucht werden Ansätze, die Bau- und Planungsprozesse effizienter, transparenter und ressourcenschonender machen. Dazu gehören unter anderem niederschwellige Sanierungsstrategien, optimierte Herstellungs- und Bauprozesse, digitale Lösungen, Automatisierung, neue Formen der Zusammenarbeit sowie Vereinfachungspotenziale in Planungs-, Genehmigungs- und Bauabläufen.
Klimawandel, Klimaanpassung und Ressourcenschonung unter besonderer Berücksichtigung der Kostenwirkung
Im Mittelpunkt stehen Konzepte für klimagerechtes und ressourcenschonendes Sanieren, Umbauen und Neubauen. Gefragt sind insbesondere Lösungen zur Reduktion grauer Emissionen, kreislaufgerechte Bauweisen, recyclingfähige und nachwachsende Materialien, Suffizienzansätze, Flächenschonung, digitale Rückverfolgungsmethoden sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung im Gebäudebestand und Neubau.
Wer kann gefördert werden?
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Gefördert werden sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte mit mehreren Partnern.
Besonders gute Chancen haben Projekte, die wissenschaftliche Exzellenz mit baulicher Praxisexpertise verbinden und einen klaren Mehrwert für die Anwendung im Bauwesen aufzeigen.
Zweistufiges Antragsverfahren
Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Im ersten Schritt ist bis zum 01.09.2026 eine Projektskizze einzureichen. Diese wird anschließend formal und inhaltlich bewertet.
Wird die Projektskizze positiv beurteilt, folgt im zweiten Schritt die Aufforderung zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags.
Für Antragstellende ist deshalb wichtig, bereits in der Skizzenphase die Zielsetzung, den Innovationsgehalt, die Methodik, den Praxisbezug sowie Zeit- und Budgetplanung überzeugend darzustellen.
Unser Fazit: Jetzt Projektskizze vorbereiten
Die Zukunft Bau Forschungsförderung 2026 bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen eine attraktive Möglichkeit, innovative Lösungen für die Bauwirtschaft voranzubringen.
Besonders aussichtsreich sind Vorhaben mit klarem Hochbaubezug, hoher wissenschaftlicher Qualität, konkretem Anwendungspotenzial und einem überzeugenden Beitrag zu Transformation, Klimaschutz, Ressourcenschonung und bezahlbarem Bauen.
FirstBlue unterstützt Sie dabei, Ihre Projektidee frühzeitig zu strukturieren, förderstrategisch einzuordnen und überzeugend auszuarbeiten. Wir begleiten Sie von der Entwicklung der Projektskizze über die strategische Positionierung bis hin zur formalen Antragstellung.