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Hightech Agenda Deutschland: Neue Förderung für klimafreundliche E-Fuels

Hightech Agenda Deutschland: Neue Förderung für klimafreundliche E-Fuels

Heinz Peter Stuckert
Senior Consultant
02 Oktober 2026

Mit der neuen Förderrichtlinie „Neue Wege für klimaneutrale Kraftstoffe der Zukunft“ will das Bundesforschungsministerium die Entwicklung klimafreundlicher E-Fuels vorantreiben. Im Fokus stehen innovative Verfahren, Prozesse und Technologien zur Herstellung strom- und wasserstoffbasierter Kraftstoffe sowie CCU-basierter Vorprodukte.

E-Fuels können insbesondere dort einen wichtigen Beitrag zur Defossilisierung leisten, wo eine direkte Elektrifizierung nur schwer möglich ist. Dazu gehören vor allem die Luft- und Schifffahrt sowie weitere Mobilitäts- und Transportsegmente mit hohen Anforderungen an Energiedichte, Reichweite und Speicherfähigkeit.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte entlang der E-Fuel-Wertschöpfungskette. Im Mittelpunkt stehen innovative technologische Ansätze, die die Herstellung klimaneutraler Kraftstoffe effizienter, wirtschaftlicher und nachhaltiger machen. Förderchancen haben zum Beispiel Projekte zu folgenden Themen:

  • Innovative Herstellungsverfahren für strom- und wasserstoffbasierte E-Fuels.
  • Innovative Prozessketten, Komponenten und Materialien entlang der E-Fuel-Wertschöpfungskette.
  • Neuartige Katalysatoren und Reaktorkonzepte mit höherer Selektivität, Aktivität und Lebensdauer.
  • Erforderliche CCU-Technologien und -Vorprodukte in Verbindung mit den genannten Themen.

Ein wichtiger Aspekt der Förderung ist die spätere Überführung der Forschungsergebnisse in die Anwendung. Die Projekte sollen deshalb eine klare Anwendungs- und Transferperspektive aufweisen. Eine Beteiligung von Unternehmen an den Vorhaben ist ausdrücklich erwünscht.

Wer kann gefördert werden?

Antragsberechtigt sind unter anderem Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Gefördert werden sowohl Einzelvorhaben als auch Verbundprojekte mit mehreren Projektpartnern. Die Fördermaßnahme bietet damit insbesondere Chancen für Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam neue Technologien für die Herstellung klimafreundlicher Kraftstoffe entwickeln möchten.

Förderhöhe und Antragstellung

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Für Unternehmen ist eine Förderquote von etwa 50% realistisch. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können mit höheren Fördersätzen rechnen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig aufgebaut. Im ersten Schritt muss bis zum 30. November 2026 eine Projektskizze eingereicht werden. Die eingereichten Skizzen werden anschließend durch den Projektträger Jülich (PtJ) bewertet. Wird eine Projektskizze positiv bewertet, werden die Antragstellenden im zweiten Schritt zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert. Die geförderten Projekte haben in der Regel eine Laufzeit von drei Jahren.

Projektideen jetzt konkretisieren

Die neue Förderrichtlinie bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen interessante Möglichkeiten, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten rund um E-Fuels, innovative Herstellungsverfahren und CCU-basierte Vorprodukte öffentlich fördern zu lassen.

Aufgrund der Einreichungsfrist am 30. November 2026 sollten potenzielle Antragstellende ihre Projektidee, mögliche Projektpartner und die technologische Ausrichtung des Vorhabens frühzeitig konkretisieren.

FirstBlue unterstützt Sie dabei, Ihre Projektidee förderstrategisch einzuordnen und eine überzeugende Projektskizze zu entwickeln. Wir begleiten Sie von der Strukturierung des Vorhabens und der Zusammenstellung eines geeigneten Projektkonsortiums bis zur Erstellung der Projektskizze und des anschließenden Förderantrags.

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Sie entwickeln neue Technologien für E-Fuels oder CCU-basierte Vorprodukte und möchten prüfen, ob Ihr Vorhaben für die Förderung geeignet ist? Sprechen Sie uns gerne an.

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