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Produktives. NRW: Förderchance für Unternehmen in den ehemaligen Kohleregionen

Heinz Peter Stuckert
Senior Consultant
18 Februar 2026

Mit der Fördermaßnahme Produktives. NRW adressiert das Land Nordrhein-Westfalen den steigenden Transformationsdruck auf die Wirtschaft. Auslöser sind insbesondere die veränderte geopolitische Lage mit ihren Auswirkungen auf das internationale Energiesystem sowie die klimapolitischen Anforderungen. Besonders betroffen sind die ehemaligen Kohleregionen des Landes, für die neue wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden sollen.

Ziel der Förderung ist es, die Entwicklung und Herstellung von Schlüssel- und Spitzentechnologien zu unterstützen und damit zukunftsfähige industrielle Aktivitäten in den Regionen zu stärken.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Ansiedlungen, Erweiterungen und Investitionen zur Entwicklung und Herstellung von Technologien in drei zentralen Bereichen:

  • Digitale Technologien und technologieintensive Innovationen

Gefördert werden unter anderem Hard- und Softwareprojekte in den Bereichen Quanten-, Halbleiter- und Sensortechnologien. Auch Vorhaben zu Künstlicher Intelligenz, Robotik, autonomen Systemen sowie zugehörigen Konnektivitäts- und Navigationstechnologien sind förderfähig.

  • Umweltschonende und ressourceneffiziente Technologien

Unterstützt werden Projekte zu fortschrittlichen Materialien, Kreislaufwirtschaft sowie Fertigungs-, Recycling- und Rohstoffrückgewinnungstechnologien. Darüber hinaus sind Technologien für eine klimaneutrale Wirtschaft förderfähig, etwa in den Bereichen erneuerbare Energien, Netze, Speicher, Wasserstoff, Dekarbonisierung und klimafreundliche Antriebe.

  • Biotechnologien

Gefördert werden Vorhaben zur Stärkung der Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Bioinformatik, den Verfahrenstechniken sowie der Zell- und Gewebekultur und -technik.

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe mit Sitz oder Niederlassung in den ehemaligen Kohleregionen Nordrhein-Westfalens. Dazu zählen das Rheinische Revier sowie das nördliche Ruhrgebiet.

Förderkonditionen und Verfahren

Der Fördersatz liegt, abhängig von Unternehmensgröße und Förderweg, zwischen 75% und 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Anträge können bis zum 31.03.2026 eingereicht werden; geförderte Projekte müssen bis Mitte 2029 abgeschlossen sein.

Unser Hinweis: Die Maßnahme bietet insbesondere investitions- und innovationsstarken Unternehmen eine attraktive Möglichkeit, Transformationsprojekte mit hoher Förderquote umzusetzen. Eine sorgfältige Projektausgestaltung und strategische Antragstellung sind dabei entscheidend für den Erfolg.

FirstBlue unterstützt Sie bei der Antragstellung

Sprechen Sie FirstBlue an, wenn Sie prüfen möchten, ob Ihr Vorhaben förderfähig ist und wie Sie Ihre Antragstellung bei Produktives. NRW optimal vorbereiten können. Wir begleiten Sie von der Idee bis zur Umsetzung.

Möchten Sie mehr wissen?

Oder sind Sie neugierig auf die Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt? Rufen Sie uns an unter 0211 8220 4040 oder senden Sie eine E-Mail an info@firstblue.com.

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