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Zirkuläre Produktion: 3. Förderaufruf für KMU in Nordrhein-Westfalen

Heinz Peter Stuckert
Senior Consultant
02 März 2026

Die ganzheitliche Kreislaufwirtschaft gewinnt in der industriellen Produktion zunehmend an Bedeutung. Ziel sind Produkte und Prozesse, die schadstoffarm, langlebig, reparierbar und am Ende ihrer Nutzung als Wertstoffe wiederverwertbar sind. Neben ökologischen Vorteilen eröffnet die Kreislaufwirtschaft erhebliche wirtschaftliche Chancen und trägt dazu bei, strategische Abhängigkeiten Nordrhein-Westfalens und der Europäischen Union zu reduzieren.

Mit dem 3. Förderaufruf „Zirkuläre Produktion“ möchte das Land Nordrhein-Westfalen gezielt die experimentelle Entwicklung kreislauforientierter Prototypen unterstützen. Gefördert werden innovative Ansätze für Maschinen, Produkte und Produktionsprozesse in der industriellen Fertigung.

Ein Blick auf bereits ausgewählte Projekte zeigt, welche Vorhaben besonders im Fokus stehen. Dazu zählen unter anderem nachhaltige Funkchips zur effizienten Sortierung von Altkleidern, faltbare Mehrwegsysteme als Ersatz für Einwegverpackungen bei industriellen Schüttgütern, ressourcensparende Kunststoffmodule für den Satellitenbau oder automatisierte Lösungen zur Wiederaufbereitung von Nutzfahrzeugreifen. Auch emissionsarme Verfahren zur Rückgewinnung von Batterierohstoffen sowie abfallfreie chemische Recyclingprozesse wurden bereits positiv bewertet.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden sowohl Einzelprojekte als auch Kooperationsprojekte, an denen zwei antragsberechtigte Unternehmen beteiligt sind.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt mit Zuschüssen von 35 % bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, abhängig von Unternehmensgröße und gewähltem Förderweg.

Wie läuft das Antragsverfahren ab?

Das Antragsverfahren ist einstufig. Förderanträge können bis zum 29.04.2026 eingereicht werden. Die geplante Projektlaufzeit darf maximal 24 Monate betragen.

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