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Was macht die Automobilindustrie aus?
In Bezug auf die Automobilindustrie assoziieren wir unmittelbar die renommierten Automobilmarken. Jedoch existieren zahlreiche weitere Unternehmen, sowohl in kleinen als auch großen Dimensionen, die Materialien und Komponenten produzieren, die in der Automobilindustrie Anwendung finden. Sie werden allgemein als Original Equipment Manufacturers (OEM) bezeichnet, analog zu den großen Automobilherstellern. Infolgedessen sind diese Betriebe als wesentlicher Bestandteil der Automobilindustrie zu betrachten. Diese Zulieferunternehmen sind in mehrere ‚Tiers‘ unterteilt und umfassen:
- Tier 1: Unternehmen, die Fahrzeugkomponenten herstellen (Sensoren, Beleuchtung, Antriebe, Reifen)
- Tier 2: Unternehmen, die Teile herstellen, die nicht für die Automobilindustrie bestimmt sind, aber benötigt werden (Schrauben, Scharniere, Zahnräder)
- Tier 3: Unternehmen, die die für die Herstellung der Teile benötigten Rohstoffe liefern (Metalle, Öl, Glas, Gummi)
Die großen Herausforderungen für die deutsche Autoindustrie
Die einst als selbstverständlich erachtete Dominanz der deutschen Automobilindustrie als tragendes Element der Wirtschaft verliert an Selbstverständlichkeit. Die Umstellung auf emissionsfreie Mobilität hat das internationale Wettbewerbsfeld grundlegend verändert und eröffnet Möglichkeiten für neue Marktteilnehmer, einschließlich solcher aus China. Ebenso hat sich die geopolitische Situation verändert, wodurch der Zugang zu lebenswichtigen Rohstoffen und globalen Zulieferernetzwerken in Ländern mit divergierenden Normen und Wertvorstellungen im Vergleich zum Westen nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden kann.
Diese neuen Gegebenheiten zwingen die deutsche Automobilindustrie zu einer grundlegenden Neuausrichtung. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Forschung und Entwicklung, Lieferketten sowie die Erprobung von Produkten und Dienstleistungen, die auf neuen Mobilitätskonzepten basieren. Diese Herausforderungen sind von erheblichem finanziellen Aufwand begleitet und erfordern ein erhebliches Maß an staatlicher Förderung.
Zuschüsse für innovative Lösungen in der Automobilindustrie
Im fortwährenden Streben nach Verbesserungen in der Automobilindustrie und der Mobilitätsinfrastruktur erhalten deutsche Unternehmen, Bildungseinrichtungen und staatliche Organe finanzielle Unterstützung in Form von Fördermitteln von der Bundesregierung und der Europäischen Union. Besonders die anspruchsvollen Klimaziele führen dazu, dass eine Vielzahl von Förderprogrammen initiiert wird, um gezielte Lösungsansätze zu entwickeln und das unternehmerische Risiko zu minimieren.
Eine beträchtliche Anzahl von Unternehmen in der Automobilbranche arbeitet aktiv an innovativen Lösungen und nutzt geschickt die zur Verfügung stehenden Fördermittel auf nationaler und europäischer Ebene. Zusätzlich hat Deutschland im Jahr 2020 das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulage) eingeführt. Die Forschungszulage gewährt erhebliche steuerliche Vorteile für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich der Automobilindustrie.
Die Entwicklungen im Automobilsektor sind branchenübergreifend
Die Entwicklungen, die heute in der Automobilindustrie stattfinden, führen zu Vorteilen für andere Sektoren. Zum Beispiel stützen sich auch die maritime Industrie und die Luft- und Raumfahrtindustrie auf die neuesten innovativen Entwicklungen im Automobilsektor. Innovationen sind skalierbar und vielseitig anwendbar, was sie auch für die deutsche Regierung und die Europäische Union von Interesse macht. Kooperationen mit Akteuren aus anderen Branchen bieten daher ebenfalls zahlreiche Chancen.
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Heinz Peter Stuckert, Dipl.- Ing
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