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KMU Innovativ KMU Innovativ
FÖRDERMITTEL

KMU Innovativ

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FÜR WEN?
Ambitionierte KMUs
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WANN BEWERBEN?
Deadline 15 April 2021 und 15 Oktober 2021

Mit dem Förderprogramm KMU Innovativ, verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel kleinere und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken. Hierbei ist zu beachten, dass Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 100 Mio. Euro antragsberechtigt sind. Das BMBF legt bei diesem Programm den Schwerpunkt auf die Technologien und Forschungsfelder, die aus der Sicht des Ministeriums von besonderer strategischer Bedeutung sind.

KMU Innovativ Projekte

Seit seinem Start im Jahr 2007 hat das Programm Projekte im Volumen von mehr als 1,26 Milliarden Euro gefördert, verteilt auf rund 1 700 Projekte, an denen rund 2 900 Unternehmen beteiligt waren. Das Antragsverfahren ist ein zweistufiger Prozess, der mit der Einreichung eines Projektplans beginnt. Anträge können zweimal im Jahr zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober eingereicht werden. Eine Entscheidung über den eingereichten Projektplan wird innerhalb von zwei Monaten getroffen. Nach der ersten Begutachtung muss ein Vollantrag auf Förderung eingereicht werden, über den ebenfalls innerhalb von 2 Monaten entschieden wird. Diese sind:
  • Bioökonomie

    Gefördert werden technologisch anspruchsvolle, risikoreiche Projekte, die die effiziente Nutzung von biologischem Wissen mit innovativen technologischen Lösungen vereinen und im umfassenden Sinne der Bioökonomie zuzuordnen sind:

    • Entwicklung und Herstellung klimaneutraler Produkte aus biogenen Ressourcen,
    • Rückführung von Abfällen in natürliche Kreisläufe oder Wertschöpfungsketten,
    • umweltfreundliche Biomaterialien und Biokunststoffe,
    • neue Wirk- und Wertstoffe aus bisher ungenutzten Reststoffen,
    • neue Quellen wie Insekten oder Algen und
    • miniaturisierte Verfahren, die Biologie und Digitalisierung verbinden.
  • Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing

    Das Programm fördert die Entwicklung von Mikroelektronik als eine zentrale Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Um weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, baut Deutschland seine Forschungskompetenz in der Mikroelektronik kontinuierlich aus. Gesucht werden hierbei Innovative Projekte aus den Bereichen:

    • autonomes Fahren,
    • High-Performance Computing,
    • Medizintechnik und
    • Automatisierungstechnik
  • Forschung für die zivile Sicherheit

    Das Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 – 2023“ zielt auf die Verbesserung der öffentlichen Sicherheit durch die Entwicklung neuer Technologien ab, indem die Entwicklung ganzheitlicher Ansätze unter Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern, sowie die praxisnahe Erprobung gefördert werden.

    Gefördert werden Projekte:

    • Die auf einem klaren zivilen Sicherheitsszenario basieren und dazu beitragen, die Sicherheit der Bürger durch innovative Lösungen zu erhöhen,
    • die sich am realen Bedarf orientieren und die jeweiligen Anwender einbeziehen (z. B. Kommunen, Sicherheits- und Rettungsdienste wie Polizei und Feuerwehr, Betreiber kritischer Infrastrukturen oder Unternehmen der privaten Sicherheitsbranche) und
    • die Grundlage für weitere Innovationsprozesse in den beteiligten KMU führen und die Marktposition stärken.

    Es können z. B. die folgenden Themen behandelt werden:

    • Schutz und Rettung von Personen, nichtpolizeiliche Tätigkeiten, Katastrophenschutz,
    • Schutz der kritischen Infrastruktur, Versorgungssicherheit,
    • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus, polizeiliche Sicherheit,
    • technologische Entwicklungen von zukünftigen Sicherheitslösungen, zum Beispiel in den Bereichen Anlagensicherheit, Robotik oder Detektion von Gefahrstoffen,
    • Sicherheitslösungen für eine sich wandelnde Gesellschaft, wie z.B. innovative Sicherheitsdienstleistungen und Organisationskonzepte,
    • Technologien und Konzepte im Zusammenhang mit Bildung und Training, wie z.B. digitale Lehr- und Lernmethoden oder moderne Trainings- und Simulationstechnologien.
  • Medizintechnik

    Diese laufende Fördermaßnahme dient der anwendungsorientierten Forschungsförderung von KMU, die auf dem Gebiet der Medizintechnik tätig sind oder ihr Geschäftsfeld in diesem Bereich erweitern und stärken wollen. Insbesondere kann sie die Grundlage für die nachfolgende Produktentwicklung und gegebenenfalls für klinische Studien bilden. Mit dieser Fördermaßnahme sollen industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der Medizintechnik unterstützt werden, die ohne Förderung nicht oder nur mit erheblicher Verzögerung durchgeführt werden würden. Diese F&E-Projekte müssen einen Bezug zur Medizintechnik haben und für die Marktpositionierung des Unternehmens wichtig sein. Das Hauptziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Position von KMU bei der Beschleunigung des Technologietransfers aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung in der Gesundheitswirtschaft. Der Begriff “Medizintechnik” umfasst in dieser Bekanntmachung Produkte, deren Inverkehrbringen dem Medizinproduktegesetz (MPG) in seiner jeweils gültigen Fassung unterliegt. Es gibt keine weitere thematische Einschränkung.

  • Informations- und Kommunikationstechnologien

    Mit der Fördermaßnahme “IKT-Innovationsoffensive für KMU” will das (BMBF) das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in der Spitzenforschung stärken und die Forschungsförderung im Rahmen des IKT-Kompetenzprogramms insbesondere für KMU, die sich erstmals um eine Forschungsförderung bewerben, attraktiver machen.

    Dieses Programm richtet sich thematisch an Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Technologiebereichen

    • Data Science, Informationstechnologien und Industrie 4.0, sowie
    • Kommunikationssysteme und IT-Sicherheit

    Förderfähig sind Projekte aus den folgenden Anwendungsbereichen bzw. Branchen:

    • Automobil- und Mobilitätsindustrie,
    • Maschinenbau und Automatisierung,
    • Gesundheitswesen und Medizintechnik,
    • Logistik und Dienstleistungen,
    • Energie und Umwelt,
    • IT-Wirtschaft.
  • Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von KMU zu fördern und zu unterstützen, die thematisch mit folgenden Forschungsbereichen in Verbindung stehen:

    • Digital unterstützte Gesundheit und Pflege

    Der Fokus liegt dabei auf der Erforschung und Entwicklung interaktiver Technologien, die durch den sicheren Umgang mit Gesundheitsdaten die Gesundheitskompetenz erhöhen, zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens beitragen, für Behandlung, Prävention und Gesundheitsmanagement eingesetzt werden können und Versorgungssettings nachhaltig gestalten.

    • “Lebensräume: smart, nachhaltig und innovativ”

    Ziel des Forschungsbereichs “Lebensräume: smart, nachhaltig und innovativ” ist die Erforschung und Entwicklung von physischen und virtuellen Assistenzsystemen für den privaten und öffentlichen Raum, von interaktiven Systemen für den Schul- und Arbeitsalltag und von smarten vernetzten Assistenten für Interaktion und Mobilität, z. B. in der Kommune.

  • Materialforschung

    Die Mittel sind für risikoreiche Industrieforschung und vorwettbewerbliche Entwicklung (F&E) vorgesehen. F&E-Projekte sollen materialwissenschaftliche Themen mit hohem Anwendungspotenzial abdecken und die Marktpositionierung der beteiligten KMU unterstützen.

    Die Projekte sollten sich auf Anwendungen in einem der folgenden Bereiche konzentrieren:

    • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität,
    • Materialien für nachhaltiges Bauen und Infrastruktur,
    • Materialien für Gesundheit, Sicherheit und nachhaltiges Bauen, Materialien für Baumaterialien und Infrastruktur,
    • Materialien für Energietechnologien,
    • Nachhaltiger Einsatz von Roh- und Hilfsstoffen, sowie
    • Materialien für Mobilität und Transport

    Der technologische Schwerpunkt von Projekten sollte immer auf der Materialentwicklung liegen. Dazu gehört auch die Materialentwicklung im Bereich der Nanotechnologie. Da Prozess- und Fertigungstechnologien im Kontext der Werkstoffentwicklung eine immer wichtigere Rolle spielen, können diese Aspekte zusätzlich, d.h. in Verbindung mit dem Thema Werkstoffentwicklung, betrachtet werden. Außerdem lassen sich auch Arbeiten zur Modellierung und Simulation sowie zur Mess- und Prüftechnik fördern.

  • Photonik und Quantentechnologien

    Diese F&E-Projekte sollten im Bereich Photonik oder Quantentechnologien liegen und für die Marktpositionierung des Unternehmens wichtig sein.

    Gefördert wird themenübergreifende F&E in der Photonik und den Quantentechnologien. Die folgenden Themen und Fragestellungen sind Beispiele für mögliche Forschungsbereiche:

    • Photonik in der Fertigung,
    • optische Messtechnik und Sensorik,
    • optische Komponenten und Systeme,
    • Beleuchtungs- und Anzeigetechnologien,
    • organische Elektronik,
    • Photonik in Medizin und Lebenswissenschaften
    • Photonik für die Kommunikation,
    • Schlüsselkomponenten für Quantentechnologien,
    • Quantentechnologien für Sensoren und Bildgebung,
    • Quantentechnologien für Modellierung und Berechnung, sowie
    • Quanten-Technologien für die Kommunikation.
  • Produktionstechnologie

    Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf dem Gebiet der Produktionsforschung, deren Lösungen auf die Anwendungsbereiche oder Branchen des Maschinen- und Anlagenbaus, des Fahrzeugbaus, der Elektro- und Informationstechnik, der Medizintechnik, der Mess- und Regeltechnik, der Optik oder anderer Bereiche der produzierenden Industrie ausgerichtet sind.

    Die folgenden Themen oder Fragen können behandelt werden:

    • Neue und verbesserte Produkte, Maschinen und Systeme für die industrielle Produktion
    • Werkzeuge für die Produktentwicklung,
    • Integrierte Produkt- und Produktionssystementwicklung,
    • Neue Produktionstechnologien und Prozessketten,
    • Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität,
    • Flexibilisierung der Produktion,
    • Effizientere Nutzung von Rohstoffen und Energie in Produktionstechnologien und Anlagen,
    • Digitalisierung und Virtualisierung von Produktion und Produktionssystemen (Industrie 4.0),
    • Organisation und Industrialisierung von produktionsnahen Dienstleistungen,
    • Produktbezogene Dienstleistungen und Servicesysteme,
    • Fertigungsstrategien und Unternehmensorganisation im Wertschöpfungsnetzwerk,
    • Wissensmanagement und Organisation für die Fertigung,
    • Steigerung der Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter,
    • Schutz von Know-how in dynamischen Märkten,
    • Ressourceneffizienz und Klimaschutz.

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